Autoren

 


AIGELSREITER Alfred

lebt in Mödling, ist gelernter Schriftsetzer, war viele Jahre
auch als Korrektor tätig. 1981 gründete er die Kabarettgruppe “Brennesseln”, die bisher fast 4.000-mal in ganz Österreich aufgetreten ist und bis 2013 eine eigene Bühne in Wien betrieben hat. Seit Anbeginn schrieb er sämtliche Programme der Gruppe nahezu im Alleingang. Seit einigen Jahren bringt er zusätzlich den Jahresrückblick „Rückschau-dern“, heraus, der ebenso wie die Brennessel-Produktionen nunmehr auf der Souterrainbühne im Wiener Cafe Prückel zur Aufführung kommt. Er verfasste außerdem sieben satirische Bücher, schrieb auch schon Couplets für die Nestroy-Spiele Schwechat und seit dem Programm 2011/12 „ZEIT IM BISS“ nun auch in gewohnt bissiger Federführung für die Grazbürsten.

 


 

FRIEDRICH Franz

war Schauspieler und Kabarettist. Neben seinem Engagement am Grazer Schauspielhaus gehörte er 10 Jahre dem Ensemble der „Gal(l) eristen“ an, für die er auch seine ersten Texte schrieb. 2008 kam er zum Ensemble der „Grazbürsten“, wo er neben Sketches auch seine Solis schrieb.

 

  

 


 

GRÄBNER Daniel

Eigentlich sollte ihn die Reise von Linz nach Graz zu beruflichem Erfolg und einem Master- oder zumindest einem Bachelor-Titel der klingenden Studienrichtung „Biomedical Engineering“ führen, allerdings kommt es bekanntlich oft anders als man denkt. Angetrieben von einem Schreibdrang, der schon zur Schulzeit für die skurrilsten Aufsätze der Klasse sorgte, und den Geistern von Karl Farkas und Ernst Waldbrunn, die Daniel Gräbner bereits seit seinem sechsten Lebensjahr verfolgen, entschied er sich das Studium nach fünf Jahren hinzuschmeißen. Seither wurschtelt er sich als Wortakrobat durch, grazbürstet, schreibt für diverse Onlinemedien und ist mittlerweile Chefredakteur des größten österreichische Jugendmagazins COOL sowie der Schlager- und Volksmusikzeitschrift ÖMM.  

 

 


 

KLIMEK Gerda

Die im Jahre 1923 in Wien geborene Schriftstellerin, Komponistin und Schauspielerin hat den größten Teil ihres Schaffens dem Kabarett gewidmet. Gemeinsam mit ihrem Gatten, Sepp Trummer, spielte sie unter anderem in München mit Maxi Böhm, im Kabarett „Der Igel“ mit Fritz Muliar und in Graz mit Hanns Obonya.

Eine sehr enge künstlerische Zusammenarbeit bestand auch mit Gerhard Bronner, Peter Wehle und der Kabarettistin Lore Krainer. Grazer Kabarettfans wiederum verbrachten unvergessliche Kabarettstunden mit Gerda Klimek bei den „Galleristen“, zu deren Programmen sie unzählige Chansons beisteuerte und selbst vortrug.
Die letzten Jahre ihrer künstlerischen Tätigkeit hat Gerda Klimek auch dem Chanson gewidmet. Sie verstarb im Jänner 2015 in Graz.

 

 


 

KOCH Manfred

beliefert die GRAZBÜRSTEN seit ihrer Gründung Jahr für Jahr mit literarischem Satirefutter. Er wurde 1950 in Graz geboren und lebt seit 1971 in Salzburg. 1967 infizierte er sich mit dem Satire-Virus und begann für das legendäre Kabarett „Die Tellerwäscher“ zu schreiben. Seither kann er es nicht lassen, der Zeit seinen literarisch- kritischen Spiegel vors Gesicht zu halten. Unter anderem in Texten fürs (von ihm 1989 mitgegründeten und 1995 mit dem ARD-SRG-ORF-Kabarettpreis „Salzburger Stier“ ausgezeichneten) „Salzburger Affronttheater“, in Theater- stücken, Hörspielen und TV-Drehbüchern und seit 1984 in den „Salzburger Nachrichten“ in seiner allwöchentlichen Kolumne EINGEKOCHT. Und weil das Leben nicht nur zum Lachen ist, schrieb Koch auch für die Werbung und außerdem zahlreiche Erzählungen und Romane.

 



 

Hofrat Dr. Maximilian ROMBOLD

 

Im Brotberuf ist er im Finanzamt tätig, wo es aber wenig Brot gibt; Deshalb begann er seine schriftstellerische Karriere mit Reiseberichten. Er verfasst außerdem laufend (meistens aber sitzend) wissenschaftliche Fachartikel in einer Steuerzeitschrift und seine vier Bücher „G´schichten vom Finanzamt“, sowie die „tabakratische Republik“ sind legendär. Werk Nummer sechs mit dem Titel „Kopfschütten“ erscheint demnächst. Die erste Begegnung mit einem Mitglied der Grazbürsten fand rein zufällig und völlig unerwartet im Stiegenhaus des Finanzamts statt, wo er spontan anbot eine Nummer zu schreiben, was vorerst nur mit spöttischem Gelächter bedacht wurde, welches sich nun allerdings unter Weglassung des spöttischen Elements beim Publikum fortsetzt.
 

 

 



 

SAILER Andrea

 

Geboren und wohnhaft in Weiz, verbrachte ihre Schuljahre in der oststeirischen Metropole wo sie ebenso 1990 am städtischen Gymnasium maturierte. Der Beginn des Studiums der Philosophie und der Anglistik in Graz fiel beinahe zeitgleich mit der Erscheinung ihres ersten Buches „Am Rande-Außenseitergeschichten“ 1991 zusammen, wobei die Künstlerin mit ersten schriftstel- lerischen Tätigkeiten bereits 1987, sowie mit Erzählungen im Rundfunk schon 1989 aufhorchen ließ. Die mehrfach preisgekrönte Schriftstellerin ist Mitglied der GRAZER AUTORENVERSAMMLUNG, verfasst seit 1999 regel- mäßig Kolumnen/Essays für den ORF, publizierte mittler- weile zehn Bücher und beliefert die GRAZBÜRSTEN bereits seit 2000 als eine der HauptautorInnen alljährlich mit kabarettistischen und literarischen Ausnahmetexten.

 

 



 

MIEDL Jürgen & STANEK Florian
 
Seit einem schicksalshaften Jungkabarettfestival im Jahr 2006 sind der Wahlgrazer und der Wahlwiener künstlerisch verbunden.
Neben zahlreichen gemeinsamen Bühnenauftritten erarbeiteten sie u.a. das Duoprogramm „Stopptafelbesessenheit“ und den Abend „Die Gedanken sind Brei“ mit dem Ensemble „Blutgruppe“. Sie fühlen sich dabei ganz dem gepflegten Nonsense verpflichtet. 
Als Co-Autoren ebenfalls tätig waren sie für das Wiener Kabarett Simpl, zuletzt für die aktuelle ORF-Sketch-Show „Kalahari Gemsen“ und nun auch für die Grazbürsten.
 

 

 


 

SCHWARZBAUER Günther (G.)

Der in Graz geborene Comic- und Kabarettautor lebt und arbeitet zurzeit in Graz – Gösting. Bereits 1977 entstanden erste Texte und ein gemeinsames Buch mit dem Maler Gerhard Raab. 1981 die Comic- Figur „JONATHAN STÖBSEL“, weitere STÖBSEL Bücher folgten. Teilnahme an diversen Literatur Wettbewerben (u.a. 1. Preis beim Literaturwettbewerb der Stadtgemeinde Bad Deutsch Altenburg), der in der Jury anwesende Schauspieler Götz Kauffmann beginnt eine Zusammen- arbeit mit dem Autor. In der Folge schreibt G. Schwarz- bauer Kabaretttexte für diverse Programme von Götz Kauffmann, Marianne Mendt, für Robert Weigmüller, Wolfgang Heinzl, für das TVO-THEATER VOR ORT, für die deutsche Kabarettgruppe DIE LUTHERRATTEN und seit 1990 unermüdlich und verlässlich für die GRAZBÜR- STEN. Das Buch „GEHIRNVERSTAUCHUNG“ mit Illustrationen von Prof. Gerd Linke erscheint und wird, gemeinsam mit den Grazbürsten, präsentiert. Finalist beim Autorenwettbewerb der Ö3 Comedy - Abteilung. 2010 erscheint das Buch „DER GÖSTINGER SPAZIER- GÄNGER“. Derzeit aktuell unterwegs mit Lesung/Kabarett mit dem Titel „RESTL LESEN“, sowie dem Programm „GEHRINVERSTAUCHUNG“ gemeinsam mit der teuflisch guten Pianistin Luzi Fair.


Foto: Leo Bauer

Gebrüder Moped

Für die einen sind sie “eine zeitgenössische Variante von Karl Farkas und Ernst Waldbrunn” (der Standard), die anderen lieben ihre frechen Fotografien auf Facebook und Co. “Weil sich ihre Witze im Netz immer öfter viral verbreiten, zählen sie zu Österreichs erfolgreichsten Social-Media-Komikern”, ergänzt der Falter. Die Gebrüder Moped leben und werken in Wien, sie schreiben Kolumnen für Print und Web, Texte für Bühne und TV und spielen vordergründig Kabarett. Sie kuratieren im Villacher Kulturhofkeller die “Kabarett-Koalition”, in der Wiener Kulisse den politischen Aschermittwoch und schreiben - neu und unverbraucht - erstmals für die Grazbürsten.

 

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